Archive for November 2012

Advent, Advent… der Umwelttipp-Adventskalender geht an den Start

24 spannende Umwelttipps statt Schokolade: Vom 1. bis 24. Dezember öffnen wir im Umweltakademie-Blog jeden Tag ein Türchen unseres „Umwelttipp-Adventskalenders“. Mit nützlichen Tipps rund um Natur- und Umweltschutz wird der Kalender zum perfekten Begleiter für die Vorweihnachtszeit!
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Sparsame Haushaltsgeräte

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat seine Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ überarbeitet und neu aufgelegt. Spülmaschinen, Wäschetrockner, Kühlschränke, Gefrierschränke und -truhen sowie Waschmaschinen verschiedener Größe und Leistung sind in der Broschüre mit Blick auf ihren Strom- beziehungsweise Wasserverbrauch vergleichbar gegenübergestellt. Download und kostenlose Bestellung:
_http://www.um.baden-wuerttemberg.de

Nistkästen – das perfekte Winterquartier

Nistkästen, die im Frühjahr als Brutstätte dienen, bieten im Winter so manchen Tieren Schutz vor der eisigen Kälte: Vögel, Siebenschläfer und auch Fledermäuse nutzen Nistkästen gerne als Unterschlupf in kalten Nächten. Natürlich gibt es Nistkästen überall zu kaufen …aber warum sich nicht einmal selbst handwerklich betätigen? Die gemeinsame Fertigung einer Nisthilfe bzw. eines Vogelhäuschens ist ein gemeinschaftliches Erlebnis, das jede Menge Spass macht. Hier sind unsere Tipps:

++ Katzen und Marder dürfen nicht an die Nistkästen gelangen – ein freier Ast oder eine glatte Hauswand bietet den Bewohnern der Nistkästen Sicherheit.

++ Im Internet stehen zahlreiche Bauanleitungen zur Verfügung; auch viele Baumärkte halten Baupläne bereit.

++ Beim Bau der Nistkästen sollte darauf geachtet werden, dass die Vorderwand oder das Dach verschraubt und nicht verleimt werden: So kann im Frühjahr der Nistkasten geöffnet und gereinigt werden.

Neues aus dem Obstgarten (20)                            Von Claus-Peter Hutter

Wie das duftet!

Es ist immer wieder ein Erlebnis: Vorsichtig öffne ich den verzinkten Eisenreif und hebe den Deckel des Gärfasses an. Darin gluckert es leise vor sich hin. Das ganze Quittenaroma des Obstwiesen-Sonnen-Sommers steigt in die Nase …wie das duftet!!! Bevor die letzten Apfelbäume geschüttelt wurden, habe ich die Früchte vom gut 150 Jahre alten Quittenstrauch geerntet. Es sind sehr kleine Früchte, die von einem wolligen Flaum umgeben sind. Sie duften viel intensiver als die großen Früchte, wie man sie heute von den heutigen „modernen“ Quittensträuchern und –bäumchen kennt. Natürlich bringt es mein Strauch nicht auf solche Mengen, die man für ein hundertzwanzig Literfass – so viel umfasst ein Brand – braucht. Daher macht es die Mischung. So habe ich noch andere Quitten, die wir von Freunden bekamen, dazu genommen. An einem Samstag ging es dann zu Günther, der die Brennerei-Tradition fortsetzt. Dort habe ich das Ganze geraspelt und wieder mit nachhause genommen. Jetzt dauert es noch einige Wochen, dann kann ich die vergorene Maische zur Brennerei bringen. Doch bis dahin gilt es, alle zwei Tage das Material umzurühren, da sich feste Partikel – das ist ähnlich wie bei der Gärung von Weintrauben – nach oben schaffen und sich so das flüssige vom festen Material separiert. Ein guter Quitten-Edel-Brand bedarf also schon der richtigen Pflege im Vorstadium.

Qualifizierte Zugwiesen-Guides im Einsatz

Das Gebiet „Zugwiesen“ in Ludwigsburg bei der Staustufe Poppenweiler hat sich zum vielbesuchten Besuchermagneten entwickelt. Damit steigt auch der Informationsbedarf in Sachen Natur und Landschaft. Neben Infotafeln und Broschüren werden ab sofort auch elf Zugwiesen-Guides für qualifizierte Hintergrundinformationen sorgen.

An Wochenenden sowie an Feiertagen werden -bei gutem Wetter- die neu ausgebildeten Zugwiesen-Guides abwechselnd im Einsatz sein und über das „Neckarbiotop Zugwiesen“ informieren. Darüber hinaus werden die Guides auf die Schutzbestimmungen für die neuentstandenen Lebensräume hinweisen und auf deren Einhaltung achten. Schliesslich ist die neue Seen- und Biotoplandschaft ein einmaliges Beispiel für eine erfolgreiche Flussrenaturierung.

Die Zugwiesen-Guides, die im Auftrag der Stadt Ludwigsburg unterwegs sind, wurden im Rahmen eines mehrtägigen Kompaktkurses von der Umweltakademie Baden-Württemberg und der Stadt Ludwigsburg mit allen nötigen Kenntnissen ausgestattet. Ab März 2013 werden dann auch regelmäßig Zugwiesenführungen angeboten. Die Termine werden auf der Internetseite der Stadt Ludwigsburg rechtzeitig publiziert!

25 Jahre Umweltministerium Baden-Württemberg

Das Umweltministerium Baden-Württemberg kann in diesem Jahr ein schönes Jubiläum feiern: Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1987, wurde unter Ministerpräsident Lothar Späth das Umweltministerium Baden-Württemberg gegründet. Als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl sowie auf den Chemieunfall bei Sandoz gedacht, entwickelte sich das Ministerium schnell zu einem wichtigen Instrument, um anstehende Herausforderungen wie die Verbesserung der Luft- und Wasserqualität, den Hochwasserschutz und vor allem den Schutz des Klimas anpacken zu können.

Heute ist das Umweltministerium Baden-Württemberg ein wichtiges Zeichen für den Stellenwert der Umwelt im Land. Mit unserer Umweltakademie werden wir anstehende Aufgaben und Themen auch in den kommenden 25 Jahren engagiert begleiten. Es gibt noch viel zu tun!

Deutsch-Türkischer Umwelttag

Am Samstag (10.11.) wurde im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle der landesweite Deutsch-Türkische Umwelttag veranstaltet. Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung hat sich gezeigt, dass die Mischung aus Begegnung, Ideenpräsentation und fachlichem Input sowie der Austausch der Akteure der Umweltbildung in BUND und BUNDjugend Baden-Württemberg mit der türkischsprachigen Umweltgruppe Yeşil Çember sich bestens bewährt.

Im Rahmen des Deutsch-Türkischen Umwelttags, der von Umweltminister Franz Untersteller und Generalkonsul Türker Arı eröffnet wurde, haben wir ein Kinderbuch der Umweltakademie Baden-Württemberg vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Freiberg am Neckar herausgebracht wurde und in türkischer Sprache das Umweltbewusstsein von Migranten stärken soll.

Schon jetzt freuen wir uns auf die dritte Auflage der Veranstaltung im kommenden Jahr!