Archive for Januar 2014

Die ersten Marbacher „Wein-Lese-Tage“ waren ein voller Erfolg!

Wein und Literatur gab es bei den ersten Marbacher Wein-Lese-Tagen am 25. und 26. Januar 2014 in Hülle und Fülle. Auch die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg war mit einem eigenen Infostand zur Aktion „Lebendiger Weinberg“ und der gleichnamigen Wanderausstellung präsent. Hier konnten sich die über 1.500 Besucher der Wein-Lese-Tage informieren und kompetente Auskunft rund um das Thema „Lebendiger Weinberg“ einholen.

Daneben luden die Top-Weingüter und Genossenschaften aus Marbach und dem Bottwartal zu einer Verkostung ein, umrahmt vom besonderen Ambiente des Schiller-Nationalmuseum. Die Führungen und Lesungen wurden durch kulinarische Genüsse und Produkte aus der Region abgerundet und verwandelten die Schillerhöhe an diesem Wochenende in einen wahren Genusstempel!

Mehr Informationen zur Aktion „Lebendiger Weinberg“ finden sich auch auf der Homepage der Umweltakademie unter www.lebendiger-weinberg.de

Advertisements

Bundesweites Fachsymposium zum Einsatz von ressourcenschonendem Beton

Umweltminister Franz Untersteller hat auf dem bundesweiten Fachsymposium für eine ressourcenschonende Bauwirtschaft in Stuttgart (23.01.) die riesige bisher ungenutzte Menge an wiederverwertbaren Bau- und Abbruchabfällen  als „eigentlich unnötige Verschwendung wertvoller Ressourcen“ bezeichnet. Untersteller kündigte bei der von der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg (Umweltakademie) organisierten Tagung an, zusammen mit der Bauwirtschaft an einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft auch in der Baubranche arbeiten zu wollen:
„Wir können ohne Qualitätsverlust Beton herstellen, der zu einem Drittel aus wiederverwertetem und niedrig wertigem Bauschutt wie zum Beispiel Ziegelabfällen besteht. Genutzt wird das aber leider noch viel zu selten. Die Technologie ist da deutlich weiter als die Praxis.“
 
Allein in Baden-Württemberg fielen jedes Jahr rund 35 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle an. Lediglich ein gutes Drittel davon würden derzeit aufbereitet und dann vor allem bei Straßenbaumaßnahmen eingesetzt. „Diese Quote ist verhältnismäßig leicht zu steigern. Die Qualitätsanforderungen an Beton lassen es zu, die Technologie ist vorhanden – nur die Akzeptanz des sogenannten R-Betons lässt zu wünschen übrig. Daran müssen wir, auch bei Bauvorhaben des Landes, arbeiten“, sagte Untersteller.
 
Entsprechende Modellprojekte in Stuttgart und Heilbronn seien bereits erfolgreich abgeschlossen worden, erläuterte der Umweltminister. Ein nächster konkreter Schritt sei jetzt die Nutzung von Ziegelmauerwerk bei der Betonherstellung. Damit könne ein erheblicher Teil der mineralischen Abfälle statt auf die Deponie zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden. Entsprechende Mengen an Kies oder gebrochenem Naturstein würden damit geschont.

Fachsymposium zur ressourcenschonden Bauwirtschaft mit Claus-Peter Hutter, Prof. Dr. Jürgen Schnell, Umweltminister Franz Untersteller und Martin Eggstein (v.l.n.r.) / Foto: Susanne Kraufmann

Fachsymposium zur ressourcenschonden Bauwirtschaft mit Claus-Peter Hutter, Prof. Dr. Jürgen Schnell, Umweltminister Franz Untersteller und Martin Eggstein (v.l.n.r.) / Foto: Susanne Kraufmann

Vertreter der Bau- und Rohstoffwirtschaft bei der Tagung zum ressourcenschonden Beton mit Umweltminister Franz Untersteller (Mitte) / Foto: Susanne Kraufmann

Vertreter der Bau- und Rohstoffwirtschaft bei der Tagung zum ressourcenschonden Beton mit Umweltminister Franz Untersteller (Mitte) / Foto: Susanne Kraufmann

Wein-Lese-Tage am 25. und 26. Januar in Marbach

Wein und Literatur. Für die Dichter hat es oft das eine nicht ohne das andere gegeben. Sie seien „wie des Weingotts heilige Priester, welche von Lande zu Land zogen in heiliger Nacht“, schrieb Hölderlin in einem seiner berühmtesten Gedichte Brod und Wein. Bei den ersten Marbacher Wein-Lese-Tagen am 25. und 26. Januar 2014 gibt es Brot und Wein – und nicht nur das! Die Top-Weingüter und Genossenschaften aus Marbach und dem Bottwartal laden zu einer Verkostung in ein ganz besonderes Ambiente, in das Schiller-Nationalmuseum, ein. Die Führungen und Lesungen rund um das Thema Wein werden durch kulinarische Genüsse und Produkte aus der Region abgerundet. Die Schillerhöhe verwandelt sich an diesem Wochenende in einen Genusstempel. Darüber hinaus werden stündlich Literatur-Spaziergänge von den Wein-Lese-Tagen im Museum durch die Stadt bis zu Schillers Geburtshaus angeboten.

Als Partner der Veranstaltung ist die Umweltakademie Baden-Württemberg ebenfalls vor Ort mit dabei – auf Ihren Besuch freuen wir uns!

Weitere Informationen: http://www.wein-lese-tage.de

Bundesfreiwilligendienst bei der Umweltakademie

Praktischer Natur- und Umweltschutz für junge Menschen: Bundesfreiwilligendienst bei der Umweltakademie. Umweltausstellungen aufbauen und Infostände betreuen, Biotope pflegen, Fachtagungen organisieren oder Veranstaltungstechnik koordinieren – die Einsatzmöglichkeiten bei der Umweltakademie sind so vielfältig und spannend wie unsere Natur.

Als Freiwilliger oder Freiwillige brauchen Sie keine fachliche Ausbildung.
Bewerbungen und Auskunft erhalten Sie direkt bei der Umweltakademie Baden-Württemberg.

Telefon: 0711 / 126-2816
eMail: fritz-gerhard.link@um.bwl.de

P1000487

Neue Obstwiesen-Wanderausstellung: Jetzt Aussteller werden!

„Obstwiesen sind Klimakammern der Kulturlandschaft“ so Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Präsentation der neuesten Akademie-Ausstellung „Obstgarten – Natur und Kultur geben sich die Hand“. Im Rahmen des 50. Stuttgarter Akademiegesprächs stellte Minister Untersteller die Ausstellung der Öffentlichkeit im Akademiehaus in Stuttgart vor und forderte einen Imagewandel für die Obstwiesen. Mit der Ausstellung soll das Thema nun in die Fläche getragen werden und so für mehr Wertschätzung werben. Insgesamt zehn identische Wanderausstellungen hat die Umweltakademie konzipiert, um in ganz Baden-Württemberg Interessierte anzusprechen. Die Ausstellung, die in Kooperation mit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg und mit dem Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) entstanden ist, kann bei folgenden Naturschutzzentren der öffentlichen Hand in Baden-Württemberg entliehen werden:

Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

Rosengarten 1
88410
Bad Wurzach

Tel: 07564 – 302 190
eMail: 
naturschutzzentrum@wurzacher-ried.de

Naturschutzzentrum Eriskirch

Bahnhofstraße 24

88097 Eriskirch

Tel: 07541 – 818 88
eMail: 
info@naz-eriskirch.de

Naturschutzzentrum Schopflocher Alb

Vogelloch 1

73252 Lenningen-Schopfloch

Tel: 07026 – 95012-0
eMail: 
info@naturschutzzentrum-schopfloch.de

Naturschutzzentrum Obere Donau

Wolterstraße 16

88631 Beuron

Tel: 07466 – 9280-0

eMail: info@nazoberedonau.de

Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört

Hermann-Schneider-Allee 47

76189 Karlsruhe

Tel: 0721 – 95047-0

eMail: info@nazka.de

Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald

Schwarzwaldhochstraße 2

77889 Seebach

Tel: 07449 – 910 20
eMail: 
NAZ.Ruhestein@naturschutzzentrum-ruhestein.de

Haus der Natur am Feldberg

Dr.-Pilet-Spur 4

79868 Feldberg

Tel: 07676 – 9336-30
eMail: 
naturschutzzentrum@naz-feldberg.de

Foto (von rechts nach links): Minister Franz Untersteller, Dr. Günter Bäder, Claus-Peter Hutter und Rolf Heinzelmann

Foto (von rechts nach links): Minister Franz Untersteller, Dr. Günter Bäder, Claus-Peter Hutter und Rolf Heinzelmann

Obstwiesen Ausstellung_2

Alles Gute Professor Dr. Dieter Jauch!

Mit viel Lob wurde Professor Dr. Dieter Jauch nach 34jähriger Tätigkeit für den Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma Ende 2013 in den Ruhestand verabschiedet. Die Bilanz des beliebten Zoo-Chefs ist glänzend: Mit über zwei Millionen Gästen pro Jahr belegt die Wilhelma deutschlandweit einen hervorragenden zweiten Platz direkt nach dem Berliner Zoo. Allein im letzten Dienstjahr von Professor Dr. Jauch pilgerten 2,356 Millionen Besucher in den Zoologisch-Botanischen-Garten.

Mit 9.000 Tieren in mehr als 1.000 Arten sowie 7.000 Pflanzengattungen, -arten und -sorten inmitten einer denkmalgeschützten Parkanlage mit historischen Gewächshäusern und Gebäuden im maurischen Stil hat Professor Dr. Dieter Jauch eine attraktive Einrichtung geformt, die bundesweit ihresgleichen sucht.

Wir von der Umweltakademie, die seit vielen Jahren mit dem Natur-Info-Center und zahlreichen Mitmachprogrammen in der Wilhelma präsent sind, schliessen uns den vielen prominenten Gratulanten gerne an und bedanken uns bei Professor Dr. Jauch für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Neuer Wilhelma-Direktor ist Dr. Thomas Kölpin, der mit Beginn des Jahres die Leitung der Einrichtung übernommen hat.

Der vormalige Zoo-Chef Prof. Dr. Dieter Jauch (re.) und der neue Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin (li.) – Foto: Wilhelma

Der vormalige Zoo-Chef Prof. Dr. Dieter Jauch (re.) und der neue Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin (li.) – Foto: Wilhelma

Umweltakademie startet voller Elan ins neue Jahr

Foto: © Jaroslav Machacek - Fotolia.com

Foto: © Jaroslav Machacek – Fotolia.com

»Der gebildete Mensch macht sich die Natur zu seinem Freund.«
Nicht ohne Grund haben wir dieses Zitat von Friedrich Schiller zu unserem Motto für das neue Jahr gewählt. Denn nur wer die Natur kennt, kann die Umwelt schützen und sich für nachhaltige Entwicklung engagieren. Deshalb setzen sich die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg und ihre Partner auch 2014 für eine breite Umweltbildung ein.

Wir freuen uns darauf, mit Veranstaltungen, Fortbildungen und Fachtagungen sowie Ausstellungen und Exkursionen einen Beitrag für den Natur- und Umweltschutz leisten zu dürfen. Bleiben Sie engagiert und informiert ….und besuchen Sie regelmässig unseren Blog!