Archive for Mai 2014

Sprachkurs: „English for Environmentalists – Communication and Language Skills”

Sind auch Sie in Ihrem Berufsalltag gefordert, englische Fachliteratur zu lesen, Briefe oder Veröffentlichungen in Englisch zu schreiben oder sogar einen Vortrag in Englisch zu halten? Unser Sprachkurs bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich die dafür notwendigen Fähigkeiten anzueignen und die eigenen Englischkenntnisse aufzufrischen.
Veranstaltet wird dieser von EUROPARC empfohlene Kurs in Kooperation mit der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm (INA).

Bausteine dieses Kurses in englischer Sprache sind:
– intensives Training von Sprachkompetenzen mit modernen didaktischen Methoden
– vertiefte Bearbeitung der Themenfelder Naturschutz und Landnutzung, Landschaftspflege und Schutzgebietsmanagement, Tourismus und Regionalentwicklung, Umweltbildung und Kommunikation, u. a. durch
– intensives Kennenlernen des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide, dem ältesten, einem der größten und meistbesuchten Naturschutzgebiete in Deutschland
– Üben von Vorträgen mit Bezug zum eigenen Arbeitsfeld.

Die Betreuung erfolgt durch einen Fach- und Sprachtutor (englischer Muttersprachler)

Termin: 15.-20. Juni 2014
Ort: Schneverdingen/Camp Reinsehlen
Kursleiter: Dr. Johann Schreiner, Direktor der Alfred Toepfer Akademie
Dr. Ralf Grunewald, Federal Agency for Nature Conservation, International Academy for Nature Conservation Isle of Vilm
Tutor: Mark Sixsmith, B.Sc., Gründer von envenglish.com, Prag
Kosten: 360 Euro reine Kursgebühr. Bei Unterbringung im Doppelzimmer 540 Euro (Einzelzimmer: 630 Euro)
Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen

Programm: Sprachkursprogramm (engl. Version)_14-F-08

Anmeldung: Anmeldebogen-Sprachkurs14-F-08

Praxis-Wörterbuch_Prof. Schreiner

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Seminar: „Frühling in Teich und Tümpel“

Seminare der Umweltakademie für Multiplikatoren in der Natur- und Umwelterziehung

Alle Jahreszeiten bieten in jedem Lebensraum eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Natur zu erleben. Da sich die Lebensräume mit den Jahreszeiten verändern, ist eine große Abwechslung an Pflanzen, Tieren und Entdeckungen geboten. Im Frühling können die Kaulquappen und Eiablagen von Insekten entdeckt werden, und das Vogelstimmenkonzert sagt uns, welche Vögel wieder an Teich und Tümpel wohnen. Viele Frühlingsboten unter den Wasserpflanzen sind ein wichtiger Teil des Ökosystems Teich, für viele Tiere sind sie eine wichtige Nahrungs- und Vitaminquelle. Als Forscher auf Exkursion entdecken wir, welche Pflanzen und Tiere im Frühling an Teich und Tümpel zu finden sind und was das Besondere an ihnen ist.

Das speziell für Multiplikatoren der Umwelt- und Naturerziehung entwickelte Seminar zeigt, wie mit Kindern Teich und Tümpel entdeckt und erforscht werden können. So wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Naturwissen und nachhaltigem Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen geleistet. Es gibt konkrete Anregungen zur praktischen Umsetzung, wie Kindern Naturwissen mit allen Sinnen spielerisch und vermittelt werden kann und was alles bei einem Ausflug ans Wasser zu beachten ist.

Artenkenntnis und Verwendungsmöglichkeiten werden ebenso vermittelt wie pädagogische Methodenkompetenz und Naturpädagogik. Die Fortbildungsseminare zeigen, wie Handlungskompetenz im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bereits in Kindergarten und Grundschule gefördert werden.

Das Seminar wendet sich an Erzieher, Jugendbegleiter, Grundschullehr, Natur- und Landschaftsführer sowie an alle Interessierten.

Ort: Bietigheim-Bissingen, Akademie Lehrgarten in den Enzauen
Termin: Donnerstag, 5. Juni 2014, 9:30 bis 17 Uhr
Kosten: 30 Euro

Anmeldung und Rückfragen:
Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Dillmannstr. 3, 70193 Stuttgart
Telefon: 0160/90 75 30 37
Telefax: 0711/126 – 2893
Mail: gabimuck@aol.com
www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de

Buchvorstellung „Blumenwiesen“ in der Umweltakademie

Anlässlich der Buchpräsentation „Blumenwiesen – Eine Handreichung für Naturfreunde und Wanderer“ hatte die Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg am Freitag, 15. Mai 2014 gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein zu einem Pressetermin eingeladen. Zu den Ehrengästen der Buchvorstellung gehörten neben Umweltminister Franz Untersteller MdL auch der Vizepräsident des Schwäbischen Albvereins, Hansjörg Schönherr, sowie natürlich der Buchautor Prof. a.D. Dr. Theo Müller sowie Vertreter der Presse. „Sie beschäftigt sich nicht nur mit der Vielfalt der unterschiedlichen Wiesentypen, sondern regt zum Bestimmen und Erkennen typischer Wiesenpflanzen an“, sagte Umweltakademie-Leiter Claus-Peter Hutter.

Die Handreichung „Blumenwiesen“, die vom Schwäbischen Albverein e.V. herausgegeben wurde, ist jetzt in aktualisierter 2. Auflage erschienen.

v.l.n.r.: Umweltminister Franz Untersteller, Buchautor Prof. Dr. Theo Müller, Akademieleiter Claus-Peter Hutter

v.l.n.r.: Umweltminister Franz Untersteller, Buchautor Prof. Dr. Theo Müller, Akademieleiter Claus-Peter Hutter

Workshop „Wiesengrund und Wegesrand – Wiesenwissen ganz praktisch“

Im Rahmen des Programms „Nachhaltigkeit lernen – Kinder gestalten Zukunft“, das die Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Heidehof-Stiftung ins Leben gerufen hat, konzipiert die Umweltakademie Baden-Württemberg verschiedene Seminare und Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit. Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche für die ökologische Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Veranstaltungsdatum:
Donnerstag, 22. Mai 2014, 9.00-17.00 Uhr

Ort:
Naturinfozentrum Hungerberg „Casa Mellifera“ in Ludwigsburg

Tagungsgebühr:
Entfällt

Anmeldungen:
Per E-Mail an sabine.ratzel@web.de

Veranstaltungsprogramm

Fortbildung: Der GeoKoffer – multimediales Bildungspaket für schulischen und außerschulischen Unterricht

Am Freitag, 23. Mai bietet die Umweltakademie in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg diese Veranstaltung an. Angesprochen sind Lehrer aller Schularten, Multiplikatoren in der Jugend- und Erwachsenenbildung, Mitarbeiter der Naturschutzzentren der öffentlichen Hand in Baden-Württemberg, zertifizierte Natur- und Landschaftsführer, Jugendbegleiter sowie alle am GeoKoffer Interessierten.

Diese Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung anerkannt, die Reisekosten werden ersetzt.

Programm 46 SLZ Geokoffer

Termin:
Freitag, 23. Mai 2014, 9.30 bis ca. 14 Uhr

Veranstaltungsort:
Gerhard-Koch-Str. 2, Haus der Baustoffindustrie/Raum 3, 73760 Ostfildern

Teilnehmergebühr:
entfällt

Tagungsleitung:
Brigitte Schindzielorz, Umweltakademie Baden-Württemberg

Anmeldung:
bitte bis spätestens 21. Mai 2014 telefonisch, per Email oder Fax-Anmeldung (Seminar Nr. 46 SLZ) bei der
Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Postfach 103439
70029 Stuttgart
Telefon 0711/126-2810
Telefax 0711/126-2893

http://umweltakademie.baden-wuerttemberg.de
Seminar-ua@um.bwl.de

Workshop „Was steckt darunter? Von den Welten unter der Boden-und Wasseroberfläche“

Im Rahmen des Programms „Nachhaltigkeit lernen – Kinder gestalten Zukunft“, das die Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Heidehof- Stiftung ins Leben gerufen hat, konzipiert die Umweltakademie Baden-Württemberg verschiedene Seminare und Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit. Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche für die ökologische Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Veranstaltungsdatum:
Donnerstag, 8. Mai 2014, 9.00-17.00 Uhr
Ort:
Akademie-Natur-Umwelt-Hütte und Walderlebnispfad Donzdorfer Messelberg

Tagungsgebühr:
Entfällt
Anmeldungen:
Per E-Mail an sabine.ratzel@web.de
Veranstaltungsprogramm:

Flyer Workshop3_Boden und Wasser

NaturErleben für Menschen mit Behinderung – Auftaktveranstaltung zum NaturErlebnisTag 2014

Bewohner der Karlshöhe Ludwigsburg erleben die Ludwigsburger Zugwiesen

Ludwigsburg, 2. Mai 2014. Mit einer kleinen Eröffnungsfeiert ist die Akademie für Natur- und Umweltschutz an diesem Freitag um 11 Uhr in ein spannendes Wochenende mit zahlreichen Naturaktionen im ganzen Land: dem NaturErlebnisTag 2014 gestartet.
Der NaturErlebnisTag, eine Initiative aller Umweltakademien in Deutschland, macht es sich nun bereits zum achten Mal in Folge zur Aufgabe, durch zahlreiche Aktionen und Angebote Naturerfahrungen zu vermitteln und dadurch die Wissenserosion in Sachen Natur zu stoppen.
Ein besonderes Augenmerk legt die Umweltakademie Baden-Württemberg beim diesjährigen NaturErlebnisTag auf Menschen mit Behinderung. Bei der Auftaktveranstaltung zum NaturErlebnisTag am Freitag, 2. Mai unter dem Motto „NaturErleben für Menschen mit Behinderung“ stellte die Akademie ihre Ideen vor, wie sie künftig auch Menschen mit Behinderung die Themen Ökologie und Umwelt näher bringen und das Bewusstsein für integrative (Natur-) Arbeit schärfen möchte.
Dr. Karin Blessing, stellvertretende Leiterin der Umweltakademie Baden-Württemberg, erklärte die Idee, die hinter dem NaturErlebnisTag steckt, so: „Kinder kennen heute mehr Handy-Klingeltöne als Vogelstimmen, viele Erwachsene mehr Automarken als Wildkräuter. Wissen über die Natur, das Jahrhunderte lang ganz selbstverständlich weitergegeben wurde, geht langsam verloren. Der landesweite NaturErlebnisTag ist deshalb ein konkreter Beitrag gegen die Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt“. Dabei sollten Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten und Bereichen angesprochen werden – zum Beispiel auch Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen.
Menschen mit Behinderung ist aufgrund ihrer Lebensumstände, ihrer geistigen und körperlichen Einschränkungen oft ein selbstständiger Naturzugang nicht möglich. Zu dieser Personengruppe zählen einerseits Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, anderseits aber genauso ältere und kranke Menschen. „Weshalb sollte man Natur und Naturerlebnisse also nicht ins Altenheim bringen und Umweltbildung als festen Bestandteil ins Angebot der verschiedenen Lebenshilfeinstitutionen verankern und damit die oft noch bestehenden Grenzen überwinden?“, erklärte Karin Blessing das neue Konzept der Umweltakademie.
Seit vielen Jahren schon bildet die Akademie so genannte Natur- und Landschaftsführer aus. Diese zertifizierten Guides sollen in den kommenden Monaten und Jahren verstärkt für dieses so wichtige Thema Inklusion sensibilisiert und speziell geschult werden.
„Ich freue mich sehr, dass die Umweltakademie Baden-Württemberg wieder einmal beweist, dass sie ein Gespür für wichtige Themen hat. Die Idee, Menschen mit Behinderung voll einzubeziehen, ist zwar eigentlich selbstverständlich, die Umsetzung ist es aber leider nicht immer. Mit ihrem Konzept zu den Themen Ökologie und Umwelt beschreitet die Akademie hier neue Wege. Es wird helfen, das Bewusstsein für integrative Arbeit mit Menschen mit Einschränkungen zu schärfen und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zu Integration und Inklusion“, betonte Helmfreid Meinel, Ministerialdirektor des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Stuttgart.
„Ein blinder Mensch nimmt die Dinge und Feinheiten der Natur anders wahr als ein tauber Mensch. Ein Querschnittsgelähmter muss sich oftmals erst überlegen, wie er mit seinem Rollstuhl überhaupt erst in die Natur kommt. Und für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung müssen die Führungen so konzipiert sein, dass auch sie einen Zugang bekommen und sich daran erfreuen können“, sagte Martin Hauser, Mitarbeiter der Karlshöhe Ludwigsburg. Die Karlshöhe ist eine diakonische Einrichtung, die sich für Menschen einsetzt, die in ihrem Leben und Alltag Begleitung und Unterstützung brauchen.
Die Umweltakademie möchte mit ihrem Projekt „NaturErleben für Menschen mit Behinderung“ und durch die Arbeit mit diesen Zielgruppen einen Beitrag zur Überwindung der oftmals bestehenden Grenzen leisten – sei es nun im Denken oder im Handeln.
So führte Petra Hille, zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin, direkt im Anschluss an die Eröffnungsrede eine kleine Gruppe von Bewohnern der Ludwigsburger Karlshöhe durch die Ludwigsburger Zugwiesen frei nach dem Motto „Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“.