Archive for Juni 2014

Umweltakademie: Keine Angst vor Hornissen

Bei einem Aktionstag informierten sich zahlreiche Besucher im Akademie-Natur-Info-Center der Umweltakademie Baden-Württemberg über Nützlichkeit und Schutz von Hornissen

„Respekt ist angebracht, Angst völlig fehl am Platz“, brachte es Barbara Kagerer von der Umweltakademie Baden-Württemberg bei einem besonderen Aktionstag zum Thema Hornissen und Wespen im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma am Sonntag, 29. Juni 2014 auf den Punkt. Vor rund 25 Jahren initiierte die Umweltakademie Baden-Württemberg bereits Seminare, um die Verfolgung von Hornissen zu stoppen, die seit 1987 per Gesetz unter besonderem Naturschutz stehen. Viel Aufklärungsarbeit, unter anderem durch von der Umweltakademie fortgebildete und landesweit mittlerweile mehr als 300 ehrenamtliche Hornissen- und Wespenfachberater, führte seitdem zu einem Bewusstseinswandel bei vielen Bürgern, die statt ein Nest zu zerstören dieses jetzt als Naturbeobachtungsstation wertschätzen. Doch unberechtigte Vorurteile halten sich leider immer noch in der Bevölkerung. „Dabei enden vereinzelte Hornissenstiche für einen gesunden Menschen weder tödlich, noch sind Hornissen überaus gefährlich“, betonte Barbara Kagerer, Betreuerin des Akademie-Natur-Info-Centers. An diesem Aktionstag räumte die Referentin Ewa Paliocha, Biologin und eine der rund 300 Hornissenfachberater im Land, mit diesen und ähnlichen Vorurteilen auf und zog damit mehrere Hundert Besucher in ihren Bann. Auch die kleinen Besucher kamen im Akademie-Natur-Info-Center auf ihre Kosten: Beim Basteln von Hornissenmasken lernten sie charakteristische Merkmale, wie die nierenförmigen Augen der Hornissen kennen.

Hornisse - Foto: Claus-Peter Hutter

Hornisse – Foto: Claus-Peter Hutter

„Hornissen und ein paar andere Wespenarten punkten durch ihre Zurückhaltung, ihre Nahrungswahl und ihren eingeschränkten Jahreszyklus“, sagte Paliocha beim Akademie-Aktionstag. Sie sind laut Umweltakademie eher scheue und friedfertige Tiere. Den wenigsten sei bewusst, dass Stiche nur zur Verteidigung und zur Jagd eingesetzt werden. Schmerzliche Zusammenstöße mit Menschen treten daher überwiegend in Nestnähe auf, wenn das Volk gestört wird. „Das ist ja verständlich, wir würden doch ähnlich handeln, wenn unsere Familie bedroht wird.“ Um Sympathie für die nützlichen Insekten zu wecken, erläutern die von der Akademie fortgebildeten Fachberater wie Paliocha, auf welche Beute Hornissen aus sind und welche sie verschmähen. Sie jagen im Wesentlichen kleinere Insekten wie Fliegen, Mücken und andere Wespenarten, um sie an die Larven im Nest zu verfüttern. Aas wird dabei verschmäht, sodass sie in der Regel auch kein Grillgut und keine Wurstbrote ansteuern. Selbst Marmelade oder Eis stehen nicht auf ihrem Speisezettel. Lediglich zwei Arten – die Deutsche und Gewöhnliche Wespe – seien regelmäßig an der Kaffeetafel oder im Bäckerladen anzutreffen.
Unzureichende Kenntnisse und daraus resultierendes menschliches Fehlverhalten haben Hornissen immer weiter zurückgedrängt. „In manchen Regionen sind sie bereits sehr selten geworden und auf unseren Schutz angewiesen“, betonte Kagerer. Die Umweltakademie ist sich schon seit langem bewusst, dass man nur schützen kann, was man kennt. „Man muss sich den Lebenszyklus und die Lebensweise der Hornissen vor Augen führen, um geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.“ Selten sei etwa bekannt, dass die Völker im Spätherbst absterben. Dieses Wissen wird nach Erfahrungen der Umweltakademie von den Fachberatern gerne als Argument verwendet, um die Nestbesitzer davon zu überzeugen, dass das Volk sich bis zuletzt entwickeln darf. Nur begattete Jungköniginnen würden überleben und zur Überwinterung einen geschützten Unterschlupf aufsuchen. Die alten Nester im Frühjahr zu entfernen, ist ungefährlich und richtet in der Natur keinen nennenswerten Schaden an, sie sind dann verlassen und werden nicht wieder besiedelt.
Stattdessen werden im Frühjahr neue Völker gegründet und dafür in geeigneten Nisthöhlen neue Nester gebaut. In Ermangelung an natürlichen Baumhöhlen siedeln Jungköniginnen häufiger in Ersatzhöhlen im menschlichen Siedlungsbereich. Vogelnistkästen, Holzverschalungen an Balkonen oder Rolladenkästen können als neue Quartiere zur Koloniegründung dienen. Morsches Holz vermischt mit Speichel bildet den Grundstoff zum Wabenbau. Um das Überleben dieser Großinsekten zu sichern, ist es dringend erforderlich, natürliche Nistmöglichkeiten zu erhalten und künstliche Nisthilfen zu schaffen. „Nur so können wir die Nützlichkeit der Hornissen und ihre wichtige ökologische Rolle bewahren“, so Akademie-Mitarbeiterin Kagerer. Man müsse sich immer wieder bewusst machen, dass Hornissen als Insektenjäger eine Vielzahl von Schädlingen vertilgen.

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Leben im Wassertropfen: Aktionstag der Umweltakademie Baden-Württemberg veranschaulichte Ökologie in der Praxis

Kleine Forscher bestaunten Kleinlebewesen im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma

Rückenschwimmer, Wasserflöhe und Mückenlarven lockten am vergangenen Samstag zahlreiche Besucher ins Akademie-Natur-Info-Center der Umweltakademie Baden-Württemberg in der Wilhelma. Damit hat die Umweltakademie erstmalig die Erforschung der Kleinlebewesen in Teich und Weiher in den Fokus eines Aktionstages gerückt und somit das abwechslungsreiche Programm des Akademie-Natur-Info-Centers mit einem besonderen Anreiz erweitert.
Mehrere Hundert große und kleine Besucher beschäftigten sich an diesem Tag mit großer Begeisterung damit, die faszinierende Unterwasserlebenswelt zu entdecken. Mit Hilfe von durch die Umweltakademie zur Verfügung gestellten Binokularen nahmen sie Kleinlebewesen wie Wasserflöhe und Insektenlarven genauer unter die Lupe.

Kleine Forscher beim Aktionstag - Foto: Kagerer

Kleine Forscher beim Aktionstag – Foto: Kagerer

Der Forschergeist war geweckt! „Viele Insekten verbringen das Larvenstadium im Wasser und nehmen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem ein“, sagte Akademie-Mitarbeiterin Barbara Kagerer. Zooplankton, zu dem auch Wasserflöhe zählen, diene etwa als Nahrungsgrundlage für größere Wassertiere. Unter Anleitung der Biologin und Referentin des Akademie-Aktionstages Dr. Barbara Schrade erforschten die Hobbywissenschaftler Fortbewegungsweise, Atmung und Ernährungsweise der Kleinlebewesen und erfuhren spannende ökologische Zusammenhänge. Besondere Faszination rief laut Kagerer die räuberische Lebensweise der Libellenlarven bei den Besuchern hervor. Neben interessanten Naturbeobachtungen gab dieser Akademie-Aktionstag Einblick in die komplex verwobenen Nahrungsnetze.

Interessante Lebewesen - Foto: Kagerer

Mit den anschaulichen und thematisch sehr abwechslungsreichen Aktionstagen im Akademie-Natur-Info-Center leistet die Umweltakademie einen Beitrag gegen die Wissenserosion in der Natur. Denn es ist besonders wichtig, Natur für Jung und Alt erlebbar und im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ zu machen. Sympathieträger wie Kleinlebewesen verhelfen dazu, Verständnis für komplexe ökologische Zusammenhänge zu wecken. Nur so sind die Menschen auch in der Lage, Gestaltungskompetenzen zu entwickeln und nachhaltig zu handeln. Im Zeitalter von Handy, Internet und Spielekonsolen werden Naturerlebnisse besonders im Kindesalter immer seltener. Aus Film und Fernsehen sind überwiegend exotische Tierarten bekannt, die zudem oft ein verfälschtes Bild vermitteln. Die heimische Fauna und Flora findet hingegen immer weniger Beachtung. Die Umweltakademie hält das für einen fatalen Fehler, da die heimische Natur unsere Lebensgrundlage und somit einen bedeutsamen Wirtschaftsfaktor darstellt, den es zu bewahren gilt.

Durch ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen, zu denen auch die Aktionstage in den Akademie-Natur-Info-Centren zählen, gelingt es der Umweltakademie Baden-Württemberg auf verschiedenen Ebenen anzusetzen und einen Beitrag zu mehr Naturbewusstsein und eine daraus resultierende nachhaltige Entwicklung zu leisten. Durch das Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma werden die Menschen dort abgeholt, wo sie in Freizeitlaune sind. Der Vorteil: In gelöster Atmosphäre lernt es sich am leichtesten. Wissensvermittlung ohne Zwang, aber mit viel Spaß steht dabei für die Akademie-Mitarbeiter an oberster Stelle. „Uns ist wichtig, dem natürlichen Entdeckerdrang Raum zu geben und zu eigenen Naturerfahrungen anzuregen“ so Barbara Kagerer von der Umweltakademie.

Offizielle Eröffnung des ersten Fellbacher Weinwanderwegs

Eine Initiative zum Erhalt der heimischen Natur- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg

Weinberge gehören seit Jahrhunderten zum Landschaftsmosaik im deutschen Südwesten. Manche Weinberglagen werden schon seit rund 1000 Jahren – quasi ohne Unterbrechung – bewirtschaftet. Mit ihrer Strukturvielfalt, den Trockenmauern, Steinriegeln und ihrem milden Klima stellen sie einen wichtigen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen dar und sind damit ein uraltes Bindeglied von Natur und Kultur. „Nicht nur der Weinbau, sondern auch die Weinberglandschaft prägen seit Hunderten von Jahren das süddeutsche Landschaftsbild. Viele Weinbau-Gegenden wären heute ohne die charakteristischen Weinberg-Steillagen nicht mehr denkbar“, sagte Lisa Bäuerle von der Umweltakademie Baden-Württemberg am Samstag in Fellbach.

Eröffnung Weinwanderweg - Foto: Peter D. Hartung

Eröffnung Weinwanderweg – Foto: Peter D. Hartung

Mancherorts scheint sich dieses Bild jedoch zu wandeln:
Das Bewirtschaften von Weinbergen und der Bau von Trockenmauern ist harte Arbeit und das alte Wissen darüber muss von den erfahrenen Wengertern und Winzern an die jüngeren Generationen weitergegeben werden. Der Arbeitsaufwand an den Trockenmauern rechnet sich heute kaum noch. Daher verlieren immer mehr Weinbauern das Interesse an der Arbeit am steilen Hang. Zahlreiche Rebhänge sind heute überwachsen, und nur noch die alten Trockenmauern und so mancher Steinriegel erinnern zusammen mit verwilderten Reben zwischen dem aufkommenden Buschwerk daran, dass hier einmal Wein angebaut wurde.
Daher gilt es heute umso mehr, den Weinbau – schon wegen des Landschaftsbildes – in den Steillagen zu halten und dadurch eine unvergleichliche Kulturleistung für die Zukunft zu bewahren.
Aus diesem Grund fördert die Umweltakademie Baden-Württemberg Aktionen wie die der Stadt Fellbach, die jetzt einen Weinwanderweg konzipert und am 28. Juni 2014 offiziell eingeweiht hat, nicht nur fachlich und ideell, sondern auch finanziell.
„Initiativen wie die Konzeption und Realisierung des Fellbacher Weinwanderwegs sind wertvolle Maßnahmen zum Erhalt dieses einmaligen Landschaftsbildes. Denn nur wer um die ökologischen und kulturellen Kostbarkeiten der Weinlandschaft in Baden-Württemberg weiß, kann sie auch schützen“, sagte Lisa Bäuerle vor etwa 150 Gästen.
Ein Weinwanderweg macht Natur und Kultur erlebbar und liefert einen maßgeblichen Beitrag für Freizeit, Naherholung und Tourismus in der Region. Jung und Alt werden gleichermaßen für das Thema Weinanbau, Trockenmauern und das Naturerlebnis rund um den Weinberg sensibilisiert. Dadurch kann die Identifikation und Wertschätzung der Menschen mit der einmaligen Kulturlandschaft „Weinberg“ und ihren Produkten im Naturerlebnisland Baden-Württemberg gestärkt werden, und nur so können Landschaft und Geschichte dauerhaft geschützt und Heimat erhalten werden.

Lisa Bäuerle von der Umweltakademie und Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm - Foto: Peter D. Hartung

Lisa Bäuerle von der Umweltakademie und Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm – Foto: Peter D. Hartung

Mehr Informationen:
Lisa Bäuerle, Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Telefon: 0711- 126 – 2814
E-mail: Lisa.Baeuerle@um.bwl.de

Keine Angst vor Hornissen: Umweltakademie räumt mit Vorurteilen auf

Aktionstag der Umweltakademie Baden-Württemberg am Sonntag, 29. Juni 2014 im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma

Auf anschauliche Art und Weise Naturzusammenhänge begreifbar zu machen, ist eines der Markenzeichen der Aktionstage im Natur-Info-Center der Umweltakademie Baden-Württemberg in der Wilhelma. Am Sonntag, 29. Juni 2014 ist es wieder soweit: Es werden Hornissen und andere Wespenarten bei einem Akademie-Aktionstag im Mittelpunkt stehen, die als Gesundheitspolizei innerhalb der natürlichen Nahrungsnetze von großem ökologischen Nutzen sind. Hornissen werden aufgrund ihrer Wehrhaftigkeit, ihrer Größe und des lauten Brummens häufig falsch, nämlich als besonders gefährlich eingeschätzt. Dabei handelt es sich eher um harmlose und friedfertige Insekten. Die Referentin des Akademie-Aktionstags Ewa Paliocha, Biologin und Hornissenfachberaterin, räumt an diesem Aktionstag mit Vorurteilen auf, klärt über die Nützlichkeit und Gefährdung sowie den Schutz auf, und wie man sich Hornissen gegenüber verhalten sollte. Als besondere Attraktion können Kinder Hornissenmasken basteln. Die Aktion findet von 11:00 bis 16:30 Uhr statt.
Die Aktionstage des Akademie-Natur-Info-Centers werden im ehemaligen Ausstellungsraum der Nutztierausstellung (Schaubauernhof) der Wilhelma durchgeführt. Der Besuch im Akademie-Natur-Info-Center und die Teilnahme an den Aktionen sind im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten.

Kompaktkurs in Sachen erneuerbare Energien

„Wissenslücken in Sachen erneuerbare Energien sollen geschlossen und so eine breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit geschaffen werden.“ Darüber waren sich am Mittwoch, 25. Juni alle Beteiligten der Eröffnungsveranstaltung zum Thema „Energie Erleben“ in der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen einig.
Das interaktive Ausstellungstool der Umweltakademie zum Thema erneuerbare Energien in Baden-Württemberg kann derzeit in der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen bestaunt werden. Es ergänzt das innovative Profil der Berufsschule mit umwelttechnischem Profil, einem Jugendforschungszentrum und ab Juli einem eigenen Energiepark.

Präsentation Touchscreen

„Gemeinsame Umweltbildungsaktionen wie das Multiple-Touchscreen der Umweltakademie oder der Energiepark der Gottlieb-Daimler-Schule 2 generieren nicht nur wichtiges Wissen in Sachen Energie, sondern motivieren gerade auch Menschen der jüngeren Generation, sich für eine nachhaltige Entwicklung im eigenen Land zu engagieren“, betonte Helmfried Meinel, Ministerialdirektor des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Zur Pressemitteilung Präsentation Multiple-Touchscreen

Workshop Sehnsuchtsort Garten: Welche Rolle spielt Natur im Garten? Zwischen Lifestyle, Nostalgie und Inwertsetzung

Gärtnern hat Konjunktur, ist hipp und entspricht einem modernen, naturverbundenen Lebensgefühl. Vorbei sind die Zeiten, als Gemüse pflanzen spießig und die Pflege eines Schrebergartens miefig war. Rund 45 Prozent der Deutschen besitzen einen eigenen Garten und geben immer mehr Geld für die Gartengestaltung und –pflege aus. Die Gründe für das Interesse an der eigenen Scholle sind vielfältig; allen gemein ist wohl eine tiefe Sehnsucht nach Natur.
In Kooperation mit dem Deutschen Journalisten-Verband (Landesverband Baden-Württemberg), dem Freilichtmuseum Beuren und dem Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) veranstaltet die Umweltakademie Baden-Württemberg einen Workshop für Redakteure, Journalisten und Ressortleiter von Garten-, Natur-, und „Land“-Magazinen.

Welchen Wert die eingebrachten Pflanzen für die Ökologie, den Naturhaushalt und die im Garten lebenden Tiere sowie den Menschen haben, spielt oftmals eine untergeordnete Rolle. Nicht alles, was grün ist und bunt blüht, hilft der Natur. Aus diesem Grund ist es erforderlich, ein neues Bewusstsein für nachhaltiges Gärtnern zu schaffen.
Den Medien kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, Gartenbesitzern ihre Rolle gegenüber der Natur aufzuzeigen und über die wahren Vorteile einer ökologisch geprägten Gartengestaltung und -bearbeitung zu informieren. Ziel des Workshops ist es, durch entsprechende Medienarbeit transparent zu machen, wie Gartenbesitzer einen eigenen, aktiven Beitrag zur Umwelt- und Naturbewahrung leisten können.

Termin
Donnerstag, 10. Juli 2014, 9.30 Uhr bis ca. 15.30 Uhr

Veranstaltungsort
Freilichtmuseum Beuren (Haus Mannsperger, Stucksaal)
In den Herbstwiesen
72660 Beuren

Schwerpunkte:
Die neue Landlust: Welchen Stellenwert hat „Natur“ im Garten?
Wie ist Pseudo-Natur von echter Natur zu unterscheiden?
Die Rolle der Medien bei der Implementierung eines nachhaltigen Gartenverständnisses

Teilnehmerkreis
Journalisten, Redakteure und Ressortleiter von Natur-, Garten- und „Land“-Magazinen

Teilnehmergebühr
entfällt

Tagungsleitung
Brigitte Schindzielorz, Umweltakademie Baden-Württemberg

Anmeldung
Bitte bis spätestens 08. Juli 2014 telefonisch, per Email oder Fax (Seminar Nr. 61 SLZ) bei der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg
Postfach 103439
70029 Stuttgart
Telefon: 0711/126-2810
Telefax: 0711/126-2893

Programm Workshop_Garten

Aktionstag: Das Leben im Wassertropfen – Ökologie in der Praxis

Aktionstag der Umweltakademie Baden-Württemberg am Samstag, 28. Juni 2014 im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma
Was schwimmt und krabbelt in Tümpel, Bach und Weiher? Um die Beantwortung dieser Frage geht es am Samstag, den 28. Juni 2014 bei einem spannenden Aktionstag zum Thema Kleinlebewesen der Umweltakademie Baden-Württemberg. Im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma werden oft kaum beachtete Kleinlebewesen wie Wasserflöhe, Libellen- oder Mückenlarven vorgestellt. Sie nehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem ein und dienen anderen Tieren als Nahrungsgrundlage. In Vergrößerung können beim Aktionstag kleine und große Forscher das faszinierende Leben einiger Wassertropfen entdecken und Fortbewegungsweise, Atmung und Ernährung verschiedener Kleinlebewesen beobachten. Die Biologin Dr. Barbara Schrade unterstützt im Auftrag der Umweltakademie dabei alle Entdecker, weiß interessante Besonderheiten der Tiere und veranschaulicht ökologische Zusammenhänge.

Die Aktion findet von 11:00 bis 16:30 Uhr statt.

Die Aktionstage des Akademie-Natur-Info-Centers finden im ehemaligen Ausstellungs-raum der Nutztierausstellung (Schaubauernhof) der Wilhelma statt. Der Besuch im Akademie-Natur-Info-Center und die Teilnahme an den Aktionen sind im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten.

Mehr Informationen:
Kestin Heemann, Akademie für Natur- und Umweltschutz
Telefon: 0711/126-2810
E-mail: Kerstin.Heemann@um.bwl.de
Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma:
Dipl.-Biol. Barbara Kagerer, B.Sc. agr. Jessica Daul
Telefon: 0172/1004786 (nur während der Öffnungszeiten)