Archive for Januar 2015

Symposium zu den Wein-Lese-Tagen in Marbach & Bottwartal am 30. Januar

Von Samstag, 31. Januar bis Sonntag, 1. Februar finden sie wieder statt: die Wein-Lese-Tage in Marbach & Bottwartal, eine Verknüpfung von Literatur, guten Weinen und erlesenen Speisen.

In diesem Jahr werden die Wein-Lese-Tage durch ein gemeinsames Symposium der Umweltakademie Baden-Württemberg sowie der Marbacher Zeitung am Vortag der Weinlesetage eingeleitet. Am Freitag, 30. Januar 2015 werden Fachleute aus den Gebieten Weinbau, Naturschutz und Tourismus von 11 bis 13 Uhr ihre Sichtweise auf einen nachhaltigen Weintourismus in Marbach & Bottwartal vorstellen. Wie lassen sich neue Impulse und Akzente setzen?

Weinrebe Hutter

Diskutieren Sie mit! Im Anschluss laden wir Sie gerne zu einem herzhaften Wengerter-Vesper ein.

Veranstaltungsort: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8 – 10, 71672 Marbach

Flyer-Weinlesetage_2015

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Fleischfresser wird Wasserpflanze des Jahres 2015

Der fleischfressende Wasserschlauch (Utricularia) wird vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) gemeinsam mit dem Tauchsportverband Österreichs (TSVÖ) und dem Schweizer Unterwassersportverband (SUSV) zur Wasserpflanze des Jahres 2015 gewählt. Die drei Sportverbände machen damit auf die Gefährdung dieser faszinierenden Pflanzen aufmerksam.

„Begegnet einem der Wasserschlauch auf einem Tauchgang, dann schwebt meist ein unauffälliges Pflanzengeflecht an einem vorüber“, sagt VDST-Umweltreferent und Biologe Dr. Ralph O. Schill. „Erst beim genaueren Betrachten erkennt man die vielen kleinen Fangbläschen, mit denen das Grün zu einer tödlichen Falle für viele kleine Wassertiere wird.“

Wasserschlauch, Utricularia australis, Baden-Württemberg, Deutschland

Weltweit gibt es 220 Wasserschlaucharten, davon sind sieben bei uns heimisch. Diese im Wasser lebenden Blütenpflanzen wachsen in stehenden und sehr langsam fließenden Gewässern mit geringem Nährstoffgehalt. Wasserschlaucharten besitzen meist keine echten Wurzeln, sie schweben frei im Wasser. Einige Arten, die in fließenden Gewässern vorkommen, bilden Wurzeln aus, um sich am Grund verankern zu können.

Der Verkannte Wasserschlauch (Utricularia australis) gilt als gefährdet, und der Gewöhnliche Wasserschlauch (Utricularia vulgaris) wird als vom Aussterben bedroht eingestuft. Insbesondere die Zunahme an Nährstoffen, besonders an Phosphor- und Stickstoffverbindungen in den Gewässern, aber auch die Trockenlegung von Feuchtbiotopen hat in den letzten Jahrzehnten zum starken Rückgang dieser Arten bei uns geführt.

Wetterkapriolen machen es der Natur schwer

Kaum zwei Tage ist es her, da waren viele von uns in leichter Kleidung unterwegs. Die Menschen saßen in der Sonne, Kinder tobten über Spielplätze, die ersten Straßencafés stellten Stühle auf die Terrassen. Kein Wunder, immerhin herrschten am Dienstag frühlingshafte Temperaturen von etwa 16 Grad. Eigentlich herrlich, so ein warmer Tag mitten im kalten Januar!

Doch genau einen Tag später schlug der Winter wieder zu, das Thermometer machte einen gewaltigen Sprung nach ganz weit unten. Sind solche Wetterkapriolen normal oder nicht? Gut oder schlecht?

Tatsache ist: Ungewöhnliche Wetterereignisse und schwankende Temperaturen haben sommers wie winters erhebliche Auswirkungen auf den Lebensrhythmus und die Wanderbewegungen von Tierarten. So starteten etwa die individuenstarken Krötenwanderungen im milden Winter 2014 auffallend früh oder blieben sogar ganz aus. Winterschläfer wie Igel und Fledermäuse erwachen – was ganz normal ist –, begeben sich jedoch unter Umständen wegen des milden Wetters im Winter zu frühzeitig auf Nahrungssuche und verlieren dadurch unnötig Energie.

Was davon ist aber die Folge eines globalen und anthropogen verursachten Klimawandels? Das muss sehr differenziert betrachtet werden. Genaue Beobachtungen und Aufzeichnungen sind daher notwendig und unverzichtbar! 

Unser Experten-Tipp: Pflege von Kübelpflanzen

Wer meint, im kalten Winter gäbe es für Hobbygärtner nichts zu tun, der irrt natürlich gewaltig. Denn etwa auch im Januar gibt es allerhand zu beachten. Wir stellen Ihnen die wichtigsten drei Tipps vor, damit Ihre Kübelpflanzen gut durch den Winter kommen und Ihnen im Sommer wieder viel Freude bereiten.

An frostfreien Tagen sollten Sie winterharte Kübelpflanzen im Freien nur sparsam wässern. Auch im Frost verdunstet Feuchtigkeit!

Auch in ihrem kuschligen Winterquartier müssen Kübelpflanzen regelmäßig gepflegt werden. Und das heißt etwa: Gießen Sie Ihre Schätzchen regelmäßig, kontrollieren Sie sie regelmäßig auf Schädlinge und lüften Sie an frostfreien Tagen gut durch.

Vor allem Zitruspflanzen verlieren gerne viele Blätter im Winter. Um sie davor zu schützen, sollten Sie sie am besten in hellen Räumen bei einer Temperatur von mindestens zehn Grad überwintern lassen.

Foto: LouPe/Pixelio

Foto: LouPe/Pixelio

Die Umweltakademie wünscht Ihnen ein schönen Start in die neue Woche!

Gewinner des Jahres 2014: Blauwal, Berggorilla und Bartgeier

Ja, es gibt sie, die gute Nachricht gleich zu Jahresbeginn: Nach Angaben der Umweltstiftung WWF sind Blauwal, Berggorilla und Bartgeier bezüglich des Artenschutzes die Gewinner des Jahres 2014. Profitieren würden diese Arten vor allem von den eingerichteten Schutzgebieten.

So hat etwa Chile vor der Küste des Landes ein 70.000 Hektar großes Schutzgebiet eingerichtet. Etwa 250 Blauwale kommen jährlich in den Golf von Corcovado, um dort ihre Jungen aufzuziehen. 
Weil der Ölkonzern Soco International seine Aktivitäten zur Ölförderung im Virunga-Nationalpark beendet, ist die Gefahr für das UNESCO-Weltnaturerbe vorerst abgewandt. Diese Region ist die Heimat von etwa 200 gefährdeten Berggorillas.

Foto: Joggeli/Pixelio

Foto: Joggeli/Pixelio

Das Jahr 2014 war ein Rekordjahr für die Wiederansiedlung der Bartgeier im Alpenraum: Mit zwei ausgewilderten und acht in der Wildnis geschlüpften Tieren bekommt die Population einen wichtigen Wachstumsschub. 1986 wurden Bartgeier in den Alpen durch den WWF ausgewildert. Heute gibt es wieder über 150 Tiere in den gesamten Alpen.

Willkommen in 2015 !

Die Umweltakademie Baden-Württemberg

wünscht Ihnen alles erdenklich Gute

für das soeben angebrochene Jahr 2015!

Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Foto: Rainer Sturm/Pixelio