Archive for Oktober 2015

SAVE THE DATE: Naturerlebniswoche vom 30. April bis 8. Mai 2016!

Es ist wieder soweit: Die Naturerlebniswoche 2016 steht vor der Tür! Neu im nächsten Jahr ist: Wir haben den Zeitraum erweitert und organisieren statt eines einzigen Naturerlebnistages eine ganze Naturerlebniswoche, und zwar vom 30. April bis 8. Mai 2016. Sie möchten auch als Veranstalter mitmachen bei der Naturerlebniswoche? Sie sind engagiertes Mitglied bei einem Wanderverein, einem Natur- und Umweltverband oder einer Heimatorganisation? Sie sind Mitarbeiter eines Naturparks, eines Naturschutzzentrums oder eines Freilichtmuseums? Sie sind ehrenamtlich engagiert bei den Landfrauen, einem Jagd-, Imker- oder Fischereiverband? Sie sind Mitarbeiter einer Kommune oder Stadt, die sich im Natur- und Umweltschutz engagieren möchte?

Dann machen Sie mit!

Wie das geht?

Sie konzipieren Ihre eigene Erlebniswanderung, Führung, Exkursion oder sonstige Mitmachaktion ganz selbstständig. Ablauf, Dauer, mögliche Teilnehmerkosten und sonstige Rahmenbedingungen legen Sie selbst fest. Einzige Vorgabe von unserer Seite: Ihre Aktion schafft einen Beitrag gegen die Wissenserosion in Sachen Natur.

Sie stellen Ihre Veranstaltung bis Fr., 8.April 2016 auf unserer Internetseite www.lnub.de ein. Sobald wir Ihre Veranstaltung frei gegeben haben (etwa alle zwei Tage), erscheint Ihr Angebot von nun an auf der LNUB-Internetseite, aber auch auf der Internetseite zur Naturerlebniswoche 2016: bw.deutscher-naturerlebnistag.de.

Über die Internetseite www.LNUB.de können Sie sich ab Februar 2016 automatisch und einfach per Knopfdruck einen eigenen Flyer und ein eigenes Poster erstellen lassen. Sie können die Unterlagen bequem von zu Hause aus ausdrucken und schon haben Sie Ihre individuellen Werbematerialien für Ihre Veranstaltung.

Wir unterstützen Sie nicht nur mit Werbematerialien, sondern auch bei der individuellen Pressearbeit.

Wir freuen uns, die Naturerlebniswoche 2016 gemeinsam mit Ihnen anzugehen!

Ihre Umweltakademie Baden-Württemberg

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Aktionstag: heimische Vogelwelt im Winter entdecken und schützen

Foto: Roman Ibeschit/Pixelio

Foto: Roman Ibeschit/Pixelio

Noch genießen wir herbstliche Temperaturen, und Wildtiere finden noch allerlei Futter, um sich auf den Winter vorzubereiten. Doch schon bald wird es kälter, und die natürlichen Nahrungsquellen werden knapp. Wer in dieser Zeit Futterstellen für Vögel anbietet, trägt aktiv zum Schutz der heimischen Vogelfauna bei. Zudem bieten Futterhäuschen die Gelegenheit zur einmaligen Naturbeobachtung direkt vor dem eigenen Fenster. Am Aktionstag am Sonntag, 18. Oktober 2015 besteht für große und kleine Besucher die Möglichkeit, gegen einen Unkostenbeitrag eine Futterstelle für Vögel selbst zusammenzubauen. Werden Sie im Akademie-Natur-Info-Center selbst zum Baumeister und informieren Sie sich über die richtige Winterfütterung!

Die Aktion findet von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Akademie-Natur-Info-Center auf dem Gelände des Schaubauernhofs der Stuttgarter Wilhelma statt. Die Teilnahme an den Aktionen ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten. Die Ausstellung „Expedition heimische Natur“ kann ganzjährig während der regulären Wilhelma-Öffnungszeiten besucht werden.

Mit diesem Aktionstag endet die Saison 2015 im Akademie-Natur-Info-Center. Weitere Termine gibt es voraussichtlich ab Frühjahr 2016.

BANU gegen rechtsextreme Ökosprüche

Ein Blick auf die Medien und Publikationen rechtsextremer Parteien zeigt: Natur- und Umweltschutz ist für sie ein Thema. Die Aussagen wirken fachlich versiert und von der Sache überzeugt. Erst auf den zweiten Blick wird der politisch extreme Inhalt erkennbar. Auch die rechtsextreme Szene hat bemerkt, dass ökologische Themen immer größere Beachtung finden. Wir fördern regenerative Energien, essen vegetarisch oder vegan und teilen unser Auto beim Car-Sharing. Ökologische Lebensstile etablieren sich – und Rechtsextreme wollen davon profitieren. Das schaffen sie überraschend gut: Öffentlich behaupten sie, sie hätten „grüne“ Positionen vertreten, als „etablierte Parteien“ noch nichts davon wissen wollten. „Natürlich deutsch“ sagen sie und verbinden so den Naturbegriff mit Nationalismus und Rassismus.

Der bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Natur- und Umweltbildungseinrichtungen (BANU), in dem auch die Umweltakademie Baden-Württemberg mit anderen Akademien zusammengeschlossen ist, steht für einen einladenden Umwelt- und Naturschutz für alle. Allen Versuchen der rechtsextremen Szene, Umwelt- und Naturschutzthemen für ihre menschenverachtende Ideologie zu missbrauchen, stellen wir uns entschieden entgegen. Wir stehen für Vielfalt und arbeiten gegen Einfalt. Unsere Angebote sollen alle Menschen und gesellschaftlichen Gruppen erreichen – unabhängig von Herkunft und sozialem Milieu. Die Publikation  „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“ analysiert Aussagen rechtsextremer Organisationen um deren  rechtsextremen Inhalt freizulegen. Sie liefert damit eine Argumentationshilfe insbesondere für Naturschutzakteurinnen und -akteure, um sie bei ihrer Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Gruppen zu unterstützen.

Laden Sie hier die Broschüre herunter! Broschüre_Downloadversion

Aus vielen Gründen ist der Umwelt- und Naturschutz ein guter Platz, Gegenkonzepte gegen Rechtsextremismus zu denken und zu verwirklichen. Die BANU-Akademien laden ein zum Mitdenken, zum Mitdiskutieren und zum Mitmachen.

Neuer Praxisleitfaden der Umweltakademie zum Thema „Erneuerbare Energien“

Um sich aktiv für Naturschutz und Nachhaltigkeit einzusetzen, bedarf es fundierter Kenntnisse etwa zum Themenfeld „erneuerbare Energien“ und „Klimaschutz“. Dieses Wissen kann bereits auf spielerische Art und Weise auch im Kindergarten vermittelt werden. Gegen Ende dieses Jahres erscheint dazu ein neuer Praxisleitfaden der Umweltakademie für Erzieher/innen in Kindergärten und Vorschulen. Das Buch zum Thema „Sonne, Wasser und Wind – Mit Kindern Energie verstehen und nachhaltig leben“ ist eine praxisorientierte Handreichung zur Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung von Kindern und erscheint im gewohnten „blauen“ Layout  der Akademie-Reihe beim Hirzel-Verlag. Enthalten sind alltagstaugliche Tipps und Hinweise, um auch schon bei den Jüngsten die Sinne für genaues Beobachten, Analysieren, Bewerten und zukunftsorientiertes Handeln zu schärfen.

Umweltakademie zeichnet Pioniere aus

Als Pioniere für eine innovative Wärme-Strom-Technologie haben sich jetzt über 60 Elektro- und Sanitärhandwerker, Energieberater und Ingenieure fit gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, um eine integrierte Strom-Wärme-Erzeugung im Lande voranzubringen. Die KWK-Fachleute haben in den Handwerkskammern der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Reutlingen den Qualifizierungskurs „Kraft-Wärme-Kopplung – Kompetenz für den Wärme- und Energiemarkt von heute und morgen“ erfolgreich absolviert. Dieser wurde gemeinsam vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, dem Handwerkstag Baden-Württemberg, dem Fachverband Sanitär-Heizung-Klima (SHK) sowie dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik (EIT), dem Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien (WBZU), der Ingenieurkammer Baden-Württemberg sowie der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg entwickelt. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhielten die Teilnehmer eine Urkunde.

Teilnehmer des Qualifizierungskurses „Kraft-Wärme-Kopplung – Kompetenz für den Wärme- und Energiemarkt von heute und morgen“ in Karlsruhe/Foto: F. Link

Teilnehmer des Qualifizierungskurses „Kraft-Wärme-Kopplung – Kompetenz für den Wärme- und Energiemarkt von heute und morgen“ in Karlsruhe/Foto: F. Link

Unser Liebling des Monats: der Polarfuchs

Die Ankündigung kam völlig unerwartet und überraschend: Der Ölkonzern Shell stellt seine Bohrungen vor Alaska ein. Die offizielle Version lautet, es sei zu wenig Öl in der Tschuktschensee gefunden worden.

Aus welchen Gründen der Ölriese auch immer seine Aktivitäten eingestellt hat: Der Polarfuchs wird sich darüber auf jeden Fall freuen. Das Raubtier mit dem wuscheligen Fell und den schwarzen Knopfaugen ist unter anderem in Alaska beheimatet und überlebt Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius. Er ist der einzige Wildhund, der die Farbe seines Pelzes den Jahreszeiten entsprechend wechselt. Zwar gehört er derzeit nicht zu den gefährdeten Tierarten – doch auch für den Polarfuchs gilt: Sein größter Feind ist der Mensch. Und der überlässt ihm nun offenbar bis auf weiteres wieder sein Revier.

Foto: Lisa Spreckelmeyer/Pixelio

Foto: Lisa Spreckelmeyer/Pixelio

Die Umweltakademie Baden-Württemberg freut sich sehr darüber und kürt den Polarfuchs hiermit zum „Liebling des Monats Oktober”!