Posts Tagged ‘Artenschutz’

Neues Veranstaltungsprogramm der Umweltakademie mit zahlreichen Aktionstagen im Akademie-Natur-Info-Center

Große und kleine Besucher können sich auch dieses Jahr wieder auf ein buntes und vielfältiges Programm im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma freuen. Dabei werden nicht nur einzelne Tiergruppen, sondern auch verschiedene Lebensräume und deren Bewohner genauer unter die Lupe genommen. Ob Fledermäuse, oder Igel – bis Anfang Oktober können die Besucher wieder an einer großen Auswahl ereignisreicher Aktionstage rund um die heimische Natur teilnehmen. Erfahrene Naturpädagogen, Imker, Eulen- oder Hornissenexperten erklären Erstaunliches und schaffen auch für Kinder emotionale Zugänge zum Thema Artenschutz und Umweltvorsorge. Wer also gerne einmal einen Frosch küssen – oder wenigstens auf die Hand nehmen – und dabei faszinierende Geschichten über die Welt der Amphibien hören möchte, der ist im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma genau richtig!

Die Ausstellung im Akademie-Natur-Info-Center ist ab 8.15 Uhr geöffnet. Die Schließzeiten richten sich nach denen der Wilhelma. Die besonderen Aktionstage finden von März bis Oktober jeweils von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt und sind dem Veranstaltungsprogramm unter www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de zu entnehmen.

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Ungewöhnliche Urlaubsmitbringsel: Umweltakademie informierte über illegale Souvenirs aus dem Ausland

Aktionstag der Umweltakademie am Samstag im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma

Ketten aus Korallen, Stiefel aus Krokodilsleder, ein Zebrafell und sogar ein Elefantenfuß – all dies und noch mehr exotische Ausstellungsexponate waren am vergangenen Samstag (02.08.2014) bei einem Aktionstag der Umweltakademie Baden-Württemberg zu sehen. Rechtzeitig zur Hauptreisezeit konnten sich die Wilhelma-Besucher über Artenschutzbestimmungen beim Kauf von Reiseandenken informieren. Im Akademie-Natur-Info-Center in der Wilhelma zeigte die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. anhand vom Zoll beschlagnahmter Exponate, was beim Kauf von Souvenirs aus anderen Ländern zu beachten ist.
Gerade hat die schönste Zeit des Jahres in Baden-Württemberg, besonders für Schüler, begonnen: die Sommerferien und damit auch die Hauptreisezeit. Jedes Jahr unternehmen weltweit Millionen Menschen eine Urlaubsreise ins Ausland. Auch außergewöhnliche Ziele stehen heutzutage auf dem Reiseplan. „Wer verreist, möchte oft gerne ein unschlagbares Andenken aus dem Urlaub mitbringen“, sagte Jessica Daul von der Umweltakademie. Hier darf es auch etwas Exotischeres sein. Doch was ist erlaubt? Und was kann Ärger verursachen?
„Zollbeamte finden bei Rückreisenden immer wieder Souvenirs im Reisegepäck, die aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellt wurden“, so Birgit Braun, Aktionstagsreferentin und Geschäftsführerin der bei der AGA. Die Konsequenzen für Reisende seien unangenehm; für einen Elefantenfuß etwa würden schon einmal mehrere Tausend Euro fällig. Der Schaden für die Natur sei dagegen viel dramatischer, vor allem wenn er – wie im Fall des Elefanten – nicht mehr rückgängig zu machen ist. „Deshalb ist es wichtig, sich vorab zu informieren und Bescheid zu wissen, um die Ausbeutung unserer Natur nicht zu unterstützen.“
„Möglichkeiten für den illegalen Souvenirerwerb gibt es in den Urlaubsländern in Hülle und Fülle“, betonte Birgit Braun. Leider würden aus Unwissenheit häufig Souvenirs mitgebracht, die strengen Handelsverboten oder -beschränkungen unterliegen und zu Geldstrafen und Beschlagnahmung durch den Zoll führen könnten. Der internationale Handel mit Tieren und Pflanzen sowie Produkten aus gefährdeten Arten wird durch CITES, auch bekannt als Washingtoner Artenschutzübereinkommen, geregelt und ist je nach Einstufung in den Anhängen des Abkommens entweder untersagt oder nur mit entsprechenden Aus- oder Einfuhrgenehmigungen erlaubt.

Aktionstag Urlaubsmitbringsel

Aktionstag Urlaubsmitbringsel

Aufmerksam standen die Besucher des Aktionstages im Akademie-Natur-Info-Center vor den mitgebrachten Exponaten, und es wurde deutlich, dass viele die richtige Wahl bei Souvenirkäufen treffen. Offensichtlich wurde aber auch, dass beim Thema Artenschutz im Urlaub immer noch Infobedarf besteht, nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen. So fallen nicht nur Schnitzereien aus Zähnen und Tierknochen sowie Reptilienhäute unter das Einfuhrverbot, sondern auch Strandfunde verschiedener Muschel-, Schnecken- und Korallenarten, Ginsengwurzeln oder eine überhöhte Menge von Kaviar. Eine wichtige Aufgabe für die Umweltakademie ist es, der Wissenserosion in Sachen Natur entgegen zu wirken. Die ausgefallenen Exponate der AGA dienten hier als guter Anknüpfungspunkt und schockierten zahlreiche Besucher. Zu den häufigsten vom Zoll beschlagnahmten Souvenirs gehören beispielsweise die beeindruckenden Gehäuse der Großen Fechterschnecke, Schmuckanhänger und Verzierungen aus Korallen und Schnitzereien aus Elfenbein oder Schildpatt. Auch Gürtel, Schuhe und Taschen aus Schlangenhaut oder Mäntel aus Leoparden- und Tigerfellen sind häufig. „Leider tragen auch der wachsende Reiseverkehr und steigende Touristenzahlen zum Anstieg des illegalen Handels mit bedrohten Arten bei“, warnte die Artenschutzexpertin. Demnach wird fast überall in Afrika und Asien Elfenbein zum Verkauf angeboten. Auch Schnitzereien aus Walknochen sind auf den Märkten zu finden. Dass es jedoch eine Fülle von unbedenklichen Alternativen gibt, die man als Andenken aus seinem Urlaub mitbringen kann, wurde direkt im Akademie-Natur-Info-Center aufgezeigt. Auch die Besucher waren sich einig, dass landestypische kunsthandwerkliche Erzeugnisse, beispielsweise aus Ton und Stein oder aus Leder und Holz von nicht geschützten Arten, schöne Urlaubsmitbringsel sind. „Denn mit der Bejagung bedrohter Arten greifen wir massiv in unsere Umwelt ein“, erklärte Jessica Daul. „Nicht nur, dass wir damit zur Reduktion der Biodiversität beitragen, auch das ökologische Gleichgewicht wird dadurch gestört.“

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Tipp von der Expertin: „Achten Sie in Ihrem Urlaub darauf, dass Sie Souvenirs tierischer und pflanzlicher Herkunft sehr gut auswählen. Bei mehr als 30.000 geschützten Arten ist es unmöglich, alle zu kennen.“ Im Zweifelsfall sollte nach Angaben der Umweltakademie besser auf den Kauf verzichtet werden, um das Aussterben von bedrohten Tier- und Pflanzenarten nicht zu unterstützen.

Der nächste Aktionstag im Akademie-Natur-Info Center findet am Donnerstag, 07. August 2014 zum Thema „Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: Nutztiere früher und heute“ von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt.

Erntezeit auf den Streuobstwiesen

Wer hat schon Zeit und Interesse, nach Feierabend eine Streuobstwiese zu pflegen? Apfel-, Birnen-, Kirschen- und Zwetschgenbäume müssen regelmässig geschnitten werden, die Wiese gilt es zu pflegen und auch das Ernten und Auflesen der reifen Früchte ist ebenfalls mit reichlich Mühe verbunden. Ein immenser Aufwand, dem bestenfalls die Chance auf ein Destillat, Most oder Saft aus eigenen Früchten gegenüber steht.

Jetzt ist wieder Erntezeit und damit Hochsaison auf den Streuobstwiesen. Äpfel und Birnen müssen aufgesammelt werden, in Säcke verpackt und zur örtlichen Annahmestelle gebracht werden. Eine Arbeit, die glatt den Gang ins Fitness-Studio ersetzt. Eine von der Umweltakademie Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Studie des Sportmedizinischen Instituts der Universität Tübingen hat ja ergeben, dass die ganzjährige Betätigung auf der Obstwiese das (teure) Fitness-Studio ersetzt. Keine Frage – die Zeit an der frischen Luft und die Arbeit auf der Streuobstwiese tut gut und ist der optimale Ausgleich zum beruflichen Alltag. Mehr noch: Wer Streuobstwiesen pflegt, leistet auch einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als Standort alter Obstsorten sind Streuobstwiesen von unschätzbarem Wert.

Wer sich auf das „Experiment Streuobstwiese“ einlassen möchte, erfährt unter anderem bei den Obst- und Gartenbauvereinen, wo Grundstücke erworben oder gepachtet werden können. Informationen auch unter www.logl-bw.de

Igel als Gartenbewohner

Foto: Christoph Neumueller

Foto: Christoph Neumueller


Der immer dichter werdende Strassenverkehr, intensive Landwirtschaft und wachsende Städte sind Gründe, warum der europäische Igel in der stadtnahen Natur immer seltener wird. Für die dämmerungs- und nachtaktiven Igel sind naturnahe Gärten daher ein besonders wichtiger Rückzugsort. Einen Beitrag zum Schutz der Igel zu leisten, ist nicht schwer – mit wenigen Handgriffen kann der eigene Garten zu einem igelfreundlichen Platz gestaltet werden. Wertvolle Tipps hält der Verein der Igelfreunde Stuttgart und Umgebung e.V. im Rahmen des Aktionstages „Igel als Gartenbewohner – Natur im eigenen Umfeld erleben und schützen“ bereit. Zudem informieren die Spezialisten, wie mit kranken, verletzten oder verwaisten Tieren richtig umgegangen wird. Auch ein lebendiger Igel wird bei diesem Aktionstag im Natur-Info-Center mit dabei sein. Veranstaltet wird der Aktionstag am 1. September 2013 von 11.00 bis 16.30 Uhr im Natur-Info-Center in der Stuttgarter Wilhelma.

Artenschutz – Fragen & Antworten: Hornissen und Wespen

Sind Hornissen- und Wespenstiche gefährlich?
Für einen gesunden Menschen sind einzelne Hornissen- oder Wespenstiche zwar schmerzhaft, aber ungefährlich. Ein gesunder, 70 kg schwerer Mensch müsste nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mehr als tausendmal gestochen werden bevor er in Lebensgefahr schwebt. Personen mit Wespengiftallergie sollten sich dagegen vermehrt in Acht nehmen und ärztliche Behandlung beanspruchen.

Wie soll man sich gegenüber Hornissen und Wespen verhalten?
Ruhe bewahren und Störungen vermeiden!
Keine hektischen Bewegungen ausführen, die Tiere nicht anpusten und sich nicht in deren Flugroute stellen, Erschütterungen und Manipulationen an den Nestern und vermeiden. Wird dies eingehalten, kann man sich sogar mit langsamen Bewegungen einem Nest nähern und interessante Naturbeobachtungen machen.

Wozu sind Hornissen und Wespen nützlich?
Hornissen und Wespen sind nicht nur die Falken der Insektenwelt, sondern werden auch als Gesundheitspolizei angesehen. Sie jagen andere, meist kleinere Insekten, weil die Larven dieses tierische Eiweiß zur Entwicklung benötigen. Unter den Beutetieren sind häufig Fliegen und Mücken, aber auch Insekten, die in der Forst- und Landwirtschaft als Schädlinge angesehen werden wie Eichenwickler.

Sind alle Wespenarten lästig?
Nur zwei Wespenarten sind es, die auf den Zucker von Süßem oder das Eiweiß von Wurst und Grillfleisch fliegen: Die Deutsche und die Gewöhnliche Wespe. Alle anderen, auch die besonders geschützte Hornisse, nehmen kaum Notiz von uns Menschen, wenn sie sich nicht bedroht fühlen.

Werden die Nester im kommenden Jahr wieder bezogen?
Jedes Jahr werden – ausgehend von den Jungköniginnen, die den Winter überstanden haben – neue Nester gebaut. Eine Königin ist im Mai/Juni etwa 4-6 Wochen mit Nestbau und Brutfürsorge auf sich allein gestellt. Wenn die ersten 10-15 Arbeiterinnen sie aktiv unterstützen, bleibt sie im Nest und legt nur noch Eier. Den Höhepunkt des Volkes bildet die Paarungszeit – bei den unauffälligeren Arten liegt die Paarungszeit im August. Hornisse, Deutsche und Gewöhnliche Wespe überdauern bis in den Herbst. Danach sterben die Völker ab. Alte Nester werden im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt, es werden aber nicht selten neue direkt neben den alten angelegt.

Sind Hornissen und Wespen gesetzlich geschützt?
Alle Tierarten stehen gesetzlich unter allgemeinem Tierschutz, so auch die Wespen. Hornissen sind darüber hinaus besonders geschützt. Demzufolge ist es verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Ferner ist es verboten, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören.

Wer kann bei Problemen mit Hornissen und Wespen helfen?
Das von der Umweltakademie Baden-Württemberg initiierte Landesnetzwerk Biodiversität umfasst rund 700 aktive Ansprechpartner für den Schutz von Hornissen- und anderen Wespen, Amphibien, Reptilien, Bibern, Fledermäusen. Diese ehrenamtlichen Multiplikatoren werden durch die unteren Naturschutzbehörden der Stadt- und Landkreisverwaltungen in Baden-Württemberg vermittelt. Auch Sie können sich engagieren! Weitere Informationen finden Sie unter www.umweltakademie.baden-wuerttemberg.de.

Wie kann man helfen?
Lassen Sie Hornissen- und Wespennester auch in ihrem Umfeld zu. Verhalten Sie sich wie oben angegeben.
Demonstrieren Sie Gelassenheit gegenüber Wespen, vor allem wenn Menschen aus ihrem Umfeld panisch reagieren und machen Sie Werbung für die in ihrem Bestand gefährdeten Hornissen.
Gestalten Sie Ihren Garten insektenfreundlich und lassen Sie viele blühende Wildkräuter, Hochstauden und Sträucher zu. Dort finden Hornissen und Wespen Beute für ihre Brut sowie Nektar für sich selbst – quasi als Flugbenzin.

Jetzt Regentonnen abdecken und Tiere vor qualvollem Tod bewahren

Jetzt im Frühjahr stellen wieder viele Haus- und Gartenbesitzer die Wasser- und Regentonnen zur Gartenbewässerung auf. Mit dieser Massnahme kann nicht nur kostbares Trink- und Frischwasser eingespart werden; bei starken Regenfällen werden auch die Kanalisation sowie Kläranlagen entlastet. Leider können Regentonnen auch zur Gefahr für Tiere werden: Insekten, Schlupfwespen oder junge Eichhörnchen, die auf der Suche nach Trinkwasser in den halbgefüllten Regentonnen die steilen Wände nicht mehr erklimmen können, sitzen in der Falle und sterben qualvoll. Daher unsere Bitte: Regentonnen unbedingt abdecken! Der Wasserzufluss kann beispielsweise über eine Dachrinne erfolgen. Alternativ kann ein schräg gestellter Ast als Ausstiegshilfe angeboten werden. Ein einfacher, aber sehr wichtiger Beitrag zum Artenschutz!

Regentonne

Foto: Cornelia Pithart – Fotolia.com

Konflikte zwischen Windkraftanlagen mit Großvögeln vermeiden

Greifvögel wie heimische Milane, Bussarde und Falken, kollidieren nach weltweiten Beobachtungen immer wieder mit Windkraftanlagen. Der sogenannte Vogelschlag entsteht vor allem wegen der für Vögel schwer einschätzbaren Rotation beziehungsweise auch dem dabei entstehenden Luftunterdruck. Die Vermeidung von Kollisionen und Konflikten zwischen Großvögeln und Windkraftanlagen stand daher kürzlich im Mittelpunkt einer Fachtagung.

Rund zwei Dutzend Fachexperten haben beim Fachseminar der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg (Umweltakademie), der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und dem Naturschutzzentrum Eriskirch über Massnahmen diskutiert, wie man den Bau von Windkraftanlagen im Interesse des Klimaschutzes und der autarken Energieversorgung voranbringen kann und artenschutzrechtliche Belange bereits in der Bauplanungsphase einbinden kann.

Durch die europäische Vogelschutzrichtlinie sind heimische Greifvögel unter Schutz gestellt. Hierbei hat Deutschland eine besondere Verantwortung, da der Rotmilan, einer der elegantesten heimischen Flieger, hier zu Lande mehr als die Hälfte des weltweiten Vorkommens ausmacht. Es ist daher wichtig, sich mit der Biologie und der ökologischen Anpassungen dieser Vögel auseinanderzusetzen, um diese dann eben bei Planungs- und Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen.

Der Schutz von Greifvögeln macht aber nicht nur aus dem Blickpunkt des Artenschutzes Sinn, denn diese Vögel spielen auch eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Das zeigt sich zum Beispiel bei der Kreismülldeponie Friedrichshafen-Raderach, wo Rot- und Schwarzmilane sowie Mäusebussarde in hohem Maße Ratten und Mäuse eindämmen.

Das Seminar hat nach Darstellung der Umweltakademie ergeben, dass erfolgreicher Klimaschutz naturverträglich sein muss und ein rascher Ausbau erneuerbarer Energien gutes Planungswissen auch über die biologische Vielfalt erfordert. Mit speziellem Planungs-Know-How können optimale Windkraftstandorte gefunden und Vogelkollisionen sowie Auswirkungen auf andere betroffene Tierarten vermieden werden.